Über mich

  • schlecht_michael_01 Michael Schlecht, Volkswirt und ehemaliger Gewerkschaftssekretär
  • Bundestagsabgeordneter DIE LINKE im Wahlkreis 275, Mannheim
  • Chefvolkswirt der Bundestagsfraktion DIE LINKE.
  • Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft- und Technologie

Meine politischen Ziele

Seit Jahrzehnten wird der Sozialstaat Stück für Stück von den jeweiligen Regierungen demontiert. Die Schnitte wurden immer tiefer. Zuletzt mit der Agenda 2010, die noch immer in der SPD und auch bei den Grünen als Erfolg gefeiert wird. Das Resultat: Lohndumping und unsichere Jobs. Mittlerweile arbeiten über 40 Prozent der Beschäftigten ohne Tarifschutz. In den letzten Jahren haben sie acht Prozent Realeinkommen eingebüßt.

Gewerkschaftliche Tarifpolitik gerät seit 20 Jahren durch die Politik immer mehr in die Defensive. Um diesen verhängnisvollen Trend umzukehren ist politischer Widerstand notwendig. Durch gesellschaftlichen Druck, durch Druck von der Straße. Dafür habe ich mich in den letzten zehn Jahren meiner Gewerkschaftsarbeit vor allem eingesetzt. Hinzu kommen muss aber auch eine klare parteipolitische Alternative. Deshalb habe ich die WASG und DIE LINKE mit aufgebaut. Jetzt möchte ich diese Arbeit mit einem Mandat im Parlament verstärkt fortsetzen.

Privat

  • geboren am 25. Juni 1951 in Hildesheim, aufgewachsen in Hamburg
  • lebe in Stuttgart zusammen mit meiner Frau und 2 Töchtern

Berufliche Etappen

  • 1966 Mittlere Reife, Ausbildung zum Drucker, Zivildienst
  • 1973 Wechsel nach Westberlin, bis 1980 Studium Druck-Ingenieur, Tätigkeit als Verlagshersteller, Studium Volkswirtschaft an der FU Berlin.
  • 1980 Wechsel nach Stuttgart, bis 2001 in der Tarifpolitik der IG Druck und Papier, ab 1989 der IG Medien tätig. In den achtziger Jahren insbesondere beteiligt an den Kämpfen zur Durchsetzung der 35-Stunden-Woche.
  • 1990/91 verantwortlich Beauftragter für die Tarifpolitik in der DDR – zunächst beratend – bzw. den neuen Bundesländern.
  • Seit 2001 beruflich tätig als Chefvolkswirt beim ver.di-Bundesvorstand in Berlin

Politische Etappen

  • 1980 bis 1982 Beteiligung am Aufbau der DS (Coppik/Hansen)
  • 1982 Eintritt in die SPD nach Scheitern der DS
  • 2004 Unterstützung der Wahlalternative 2006 bzw. dann der WASG
  • 2005 Austritt aus der SPD und Eintritt in die WASG im Wahlkampf
  • 2006 Wahl zum Mitglied im Bundesvorstand der WASG
  • seit Juni 2007 Mitglied im Parteivorstand DIE LINKE
  • September 2009 Einzug in den Bundestag auf Listenplatz 4 der Landesliste Baden-Württemberg der Partei DIE LINKE.

Beruflicher Hintergrund

Wir bezahlen nicht fuer eure Krise

Demonstration am 28. März 2009: Wir zahlen nicht für eure Krise. Michael Schlecht hat DIE LINKE in dem Bündnis vertreten, dass die Proteste organisierte.

Bis Dezember 2009 arbeitete ich in Berlin als Chefvolkswirt der Gewerkschaft ver.di.

Publikationen und Veröffentlichungen aus dieser Tätigkeit finden sich hier:

Der Bereich Wirtschaftspolitik bei ver.di beschäftigt sich fachbereichsübergreifend mit Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung und Wirtschaftspolitik, der Verteilungspolitik, der Beschäftigungspolitik, der Finanz- und Steuerpolitik, der europäischen Wirtschaftspolitik sowie mit ausgewählten Branchen und ökonomischen Aspekten der Sozialpolitik.

Mit rund 2,3 Millionen Mitgliedern ist ver.di eine der größten freien Einzelgewerkschaften der Welt. Als Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft betreuen wir Beschäftigte in mehr als 1.000 Berufen.

ver.di bündelt Erfahrungen aus zahlreichen unterschiedlichen Tarifauseinandersetzungen. Keine andere Organisation besitzt so viel Fachwissen über Berufe und Branchen der modernen Dienstleistungsbereiche. So kann ver.di ihre Mitglieder in fachlichen und beruflichen Fragen umfassend betreuen.

Mehr Informationen gibt es unter www.verdi.de

Mitgliedschaften und Engagement:

  • DIE LINKE, Mitglied im Parteivorstand und gewerkschaftspoltischer Sprecher
  • Gewerkschaft ver.di
  • ADFC – Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V

Finanzen

Einkünfte

  • Abgeordnetenentschädigung (Diät) von 7.668 Euro brutto im Monat (muss voll versteuert werden)
  • Steuerfreie Kostenpauschale von 3.868 Euro im Monat für die Mandatsausübung. Dieses Geld fließt in die Finanzierung meines Wahlkreisbüros und der Wahlkreisarbeit.

Nebentätigkeiten

Meine einzige Nebentätigkeit ist ein Mandat als Aufsichtsrat bei der Vertriebsgesellschaft der Volksfürsorge. Dafür wurde ich von den Kolleginnen und Kollegen der Volksfürsorge als Vertreter der Arbeitnehmer gewählt.

Für dieses Mandat bekomme ich 10.000 Euro brutto pro Jahr, wovon ich mehr als 6000 Euro an gewerkschaftsnahe Einrichtungen abführe. Nach Steuern verbleiben mir etwa 2400 Euro pro Jahr.

Spenden

Ich entrichte an die Partei DIE LINKE eine monatliche Mandatsträgerabgabe (1100 Euro abzüglich 80 Euro je Kind, macht bei mir 940 Euro).

Zudem zahle ich monatlich einen Mitgliedbeitrag an den Fraktionsverein der Linksfraktion in Höhe von 240 Euro. Durch den Verein werden individuelle Spendenanfragen entschieden und bezahlt. Über den Verein konnte ich bereits soziale Projekte in Mannheim unterstützen.

Sonstiges